Sonntag, 22. Oktober 2017

*Rezi* Being Miss Nobody

STECKBRIEF
Name: Being Miss Nobody
Autor: Tamsin Winter
Verlag: Usborne Publishing
Preis: 6,99€ (broschiert)
Seitenanzahl: 367 Seiten
 
INHALT
"There's a time for being quiet and there's a time for speaking up."
 
Rosalind hates her new secondary school. She's the weird girl who doesn't talk. The Mute-ant. And it's easy to pick on someone who can't fight back. So Rosalind starts a blog - Miss Nobody; a place to speak up, a place where she has a voice. But there's a problem... Is Miss Nobody becoming a bully herself?
 
MEINE MEINUNG
Zum Cover: Mir gefällt wie immer der simple Stil sehr, aber am meisten hat mich wohl beim Kauf der Titel angesprochen.
Zum Inhalt: Ich hatte eigentlich keinerlei Erwartungen, als ich mit dem Lesen angefangen hatte. Okay, das ist nicht ganz die Wahrheit, ich dachte Rosalind wäre so um die 15 Jahre alt, stattdessen war sie 11 aber überraschenderweise störte mich das echt kaum.
Ich habe ja mit "So wie die Hoffnung lebt" schon mal ein Buch in dem Fall von einer deutschen Autorin über "Selected Muteness" gelesen, was bedeutet, dass eine Person aufgrund von einem Trauma oder anderen Umständen mit fast gar keinem oder sogar mit gar keinem reden kann.
Von dem her packte mich das Thema sofort wieder,was nicht auch zuletzt an Rosalind lag, deren Gefühle ich zu 100% nachvollziehen konnte. Klar, sie ist jünger als ich und geht dadurch an gewisse Dinge auf eine Weise an, die ich nicht unbedingt genauso machen würde, aber sie ist eben jung, macht Fehler und vor allem lernt daraus. Wenn man das akzeptiert, ist das Buch einfach wunderbar.
Ich liebte Rosalinds Familie, ihren Dad und ihre Mum, ihren kleinen Bruder Seb und auch ihre beste Freundin Ailsa habe ich schnell ins Herz geschlossen. Ich habe mit ihr gefühlt, jedes Mal, wenn jemand sie eine "Mute-antin" nannte oder einen "Freak", wenn sie herumgeschubst und unfair behandelt wurde. Sie ist mir einfach so ans Herz gewachsen, dass die Seiten nur so davon geflogen sind und schwupps war ich schon am Ende des Buches gelangt, glücklich, weil ich stolz wie eine große Schwester auf "Rozzie", wie sie von ihrer Familie genannt wird, war, aber auch traurig, weil ich sie einfach noch nicht loslassen wollte.
Ich hoffe, wir hören bald noch mehr von der Autorin! 
 
Fazit: Wunderbar liebenswerte Charaktere und eine Geschichte, die einem zum Nachdenken bringt. 5 von 5 Sternen.
 


LG SweetSummernights♥♥

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