Dienstag, 28. März 2017

*Rezi* Das Labyrinth ist ohne Gnade

!ACHTUNG! Das ist der dritte Band einer Reihe! Spoilergefahr! (hier findest du meine Rezension zum ersten Band)

STECKBRIEF
Name: Das Labyrinth ist ohne Gnade
Autor: Rainer Wekwerth
Verlag: Arena
Preis: 16,99€ (gebunden); 12,99€ (broschiert)
Seitenanzahl: 344 Seiten
 
INHALT
"Wir sind nicht im realen Leben. Wir sind in der Hölle meines Lebens!"
 
Sie sind nur noch zu dritt und sie sind geschwächt. Aber sie wollen überleben - um jeden Preis. Zweifel überschatten den Kampf gegen das Labyrinth, das mit immer neuen Mysterien für die Jugendlichen aufwartet. Ihr mühsam erworbener Teamgeist scheint nicht zu brechen, doch lohnt sich für Jeb, Jenna und Mary der gemeinsame Kampf, wenn nur einer von ihnen überleben kann? Die entscheidende Frage aber wagt niemand zu stellen: Was erwartet den letzten Überlebenden hinter dem sechsten Tor?
  
MEINE MEINUNG
Zum Cover: Ich finde, hier hätte man sich etwas inhalt-spezifischeres ausdenken können; zusätzlich gefällt mir dieses giftgrün nicht sonderlich.
Zum Inhalt: Als Jenna, Jeb und Mary nach Band zwei erwachen, finden sie sich mitten auf dem Meer wieder. Wie sollen sie hier nur die Tore erreichen? Und vor allem: Wer lässt wen gewinnen?
Ich habe natürlich erstmal eine Weile gebraucht, um mich mit den Charakteren wieder zurechtzufinden, was natürlich durch die schon bekannten Sichtenwechsel nicht gerade einfacher wird.Zwar verspürte ich nach einer Weile wieder eine gewisse Sympathie für die drei, aber richtig ins Herz schließen konnte ich sie nicht mehr. Zu wirr waren die Geschehnisse, um sich überhaupt ausführlich mit ihnen beschäftigen zu können.
Vom Schreibstil her war es gut, etwas anderes ist man ja von Rainer Wekwerth nicht gewöhnt. Er weiß auf jeden Fall, wie man Spannung erzeugen kann.
Was mich jedoch störte war die Auflösung der Handlung und des Geheimnisses um das Labyrinth. Zum Einen fand ich es einfach nur komisch, wie eine gewisse Person einfach verschwand, ohne das sich der Autor nochmal um sie kümmerte? Auch die letzte Welt erschien mir doch nur kaum ausgearbeitet, so, als hätte der Autor keine Lust mehr gehabt und würde nun nur noch so schnell wie möglich das Buch beenden wollen (außerdem wurde auch da kaum die Ereignisse in der Welt aufgeklärt?).  So kam es mir auch bei der Auflösung des Ganzen vor, ich meine, Sinn ergeben hat sie schon in gewisser Weise aber das Ende? Das erschien mir ein wenig unplausibel, vor allem, wenn man bedenkt, was die Jugendlichen alles durchmachen mussten. Auch das offene Ende gefiel mir gar nicht, weil es mir so vorkam, als ob alles, was im Labyrinth geschehen war, einfach unwichtig wurde, weil es praktisch wieder von Neuem begann. Ich hätte einfach gern geklärtere Fronten gehabt.

Fazit: Der Schreibstil ist nach wie vor toll; leider lässt die Ausarbeitung der Handlung von Band zu Band nach. 3 von 5 Sternen.
 
 
LG SweetSummernights♥♥

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