Samstag, 9. Mai 2015

*Rezi* Will&Will

STECKBRIEF
Name: Will&Will
Autor: John Green, David Levithan
Verlag: cbt
Preis: 8,99€ (broschiert)
Seitenanzahl: 384 Seiten
 
INHALT 
Man liebt jemanden, der einen nicht zurücklieben kann, weil unerwiderte Liebe viel besser zu überstehen ist als Liebe, die zuerst erwidert wurde und dann nicht mehr."
 
Sie heißen beide Will Grayson, wohnen in Chicago, sind siebzehn und haben dasselbe Problem: Aus Angst, es mit der Liebe zu versemmeln, lassen sie sich auf Romantisches gar nicht erst ein. Der eine zögert seit Wochen, sich selbst einzugestehen, was für andere offensichtlich ist: dass er bis über beide Ohren in seine Mitschülerin Jane verliebt ist. Der andere flüchtet sich in eine Online-Beziehung, anstatt sich vor seinen Freunden zu outen. Doch alles ändert sich, als Will & Will eines Abends ganz zufällig aufeinandertreffen …

MEINE MEINUNG
Zum Cover: Das hier finde ich richtig schön ;)
Zum Inhalt: Es hat mich enttäuscht. Zumindest bis zur Hälfte des Buches.
Das lag gar nicht daran, dass die Seiten dicker waren oder beim einen Will alles kleingeschrieben wurde (Na gut, ein bisschen störte es mich schon). Es fing am Anfang an. 
Ich dachte vom Buchrücken her, dass es ein Junge namens Will und ein Mädchen namens Will ist. Falsch gedacht. Das musste ich dann im vierten Kapitel feststellen, als ein Will sehr männliche Begriffe verwendete (könnt ihr euch ja denken).
Außerdem gefiel mir einfach alles irgendwie nicht, es passierte nichts, die Handlung war langweilig, der Schreibstil auch, sodass ich mir zwischendurch schon überlegte, das Buch abzubrechen (was ich eigentlich nie tue) und ich mir ziemlich sicher war, dass ich dem Buch noch nicht mal einen Stern geben könnte.
Aber dann wurde es doch überraschenderweise spannender, was sich vor allem mit dem Aufeinandertreffen von Will und Will ändert, denn das gibt der Geschichte eine spannende Wendung und es ließ sich plötzlich auch flüssiger lesen und die Charaktere, mit denen ich erstmal gar nichts anfangen konnte, wurden mir immer sympathischer (am meisten gefielen mir die Wills und Jane oh und natürlich Tiny :D). Allerings muss man auch mit dem Thema umgehen können, da es sehr viel um das Schwulsein geht (für mich war das jetzt kein Problem, aber es gibt ja Leute, bei denen ist es so...).
Vom Ende war ich halb begeistert, halb enttäuscht, ich hasse immer noch offene Enden und John Green ist ein Meister darin. Ich musste echt zehnmal vor und zurück blättern um zu verstehen, dass das Buch WIRKLICH zu Ende ist. Na ja, dennoch war ich dann am Ende doch ganz zufrieden damit.

Fazit: Sehr, sehr schwieriger Anfang, wird aber wirklich besser, wenn man die Geduld hat, weiter zu lesen. 3 von 5 Sternen.
 
 
LG SweetSummernights♥♥

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