Samstag, 20. September 2014

*Rezi* Eine wie Alaska

Nach langer Zeit (zumindest kam es mir so vor) endlich wieder eine Rezension, diesmal zu "Eine wie Alaska", dass ich mir, wie ihr vielleicht mitbekommen habt, letztens gekauft habe ;)

STECKBRIEF
Name: Eine wie Alaska
Autor: John Green
Verlag: dtv (Reihe Hanser)
Preis: 8,95€ (broschiert)
Seitenanzahl: 254 Seiten (ohne abschließende Worte des Autors)

INHALT
"Dein ganzes Leben steckst du in dem Labyrinth fest und denkst daran,wie du ihm eines Tages entfliehst und wie geil dann alles wird, und die Vorstellung von dieser Zukunft hält dich am Laufen,aber am Ende tust du es nie. Du hast die Zukunft einfach nur benutzt um aus der Gegenwart zu fliehen."
 
Der 16-jährige Miles geht auf ein Internat, um nach dem großen Vielleicht zu suchen. Denn viel ist nicht los bei ihm: Fast keine Freunde, keine Freundin, ... 
Doch kaum angekommen trifft er auf Alaska: Ein Mädchen, das sehr geheimnisvoll wirkt, doch Miles fühlt sich sofort hingezogen zu ihr. Nach und nach stellt sie sein Leben komplett auf den Kopf...

MEINE MEINUNG
Zum Cover: Das hat mich persönlich gar nicht angesprochen. Einfach diese nichtssagende Person, von der man die Beine sieht...! Das hat mich aber zum Glück nicht vom Kauf abgehalten.
Zum Inhalt: Ich muss schon zugeben, ich hatte extrem hohe Erwartungen an das Buch, vor allem nachdem ich "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" gelesen habe. Zuerst war ich etwas enttäuscht, da das Ganze erstmal wie so eine richtige, etwas kitschige, Teeny-Geschichte wirkte: Ein Junge verknallt sich, das Mädchen ist aber leider vergeben, ... Wir wissen ja alle worauf das normalerweise rausführt. Doch dann kam dieser extreme Cut im Buch, an dem man einfach wieder John Green's Stil erkannt hat. Und das hat mir unglaublich gut gefallen.
Die Charaktere waren gut ausgearbeitet, vor allem Alaska, die eine sehr komplexe Persönlichkeit ist und bei der man nie weiß, was man als nächstes erfährt. Das hat mich so extrem fasziniert an ihr. 
Miles als Hauptperson war jetzt nicht so meins, vor allem am Anfang, bei dem er sich von seinen Freunden zum Trinken und Rauchen überreden hat lassen, obwohl er vorher geschworen hatte nie so etwas zu machen.
Was ich toll fande, war dieses "... Tage vorher" anstatt einer Kapitelzahl, obwohl es mich anfangs etwas gestört hatte, aber dann wurde ich immer aufgeregter, was denn da dann wohl passieren wird und so weiter und so fort. Auch wenn es zwischendurch keinen Sinn ergab, denn als ein Ereignis um die 100 Tage her war, sprachen die Personen im Buch darüber, dass es schon vor einem Jahr war, was mich etwas verwirrt hatte.

Trotz der anfänglichen Schwäche hat mich das Buch letztendlich mitgerissen, weshalb ich nichts anderes als 5 von 5 Sternen geben kann.




LG SweetSummernights♥♥

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