Samstag, 7. Januar 2017

*Rezi* What Light

STECKBRIEF
Name: What Light
Autor: Jay Asher
Verlag: Razorbill
Preis: 18,99€ (gebunden); 7,99€ (broschiert)
Seitenanzahl: 256 Seiten

INHALT
"It's your heart. No one else gets a say in that."
 
Sierra's family runs a Christmas tree farm in Oregon - it's an idyllic place for a girl to grow up, except that every year they have to pack up and move to California to set up their Christmas tree lot for the season. So Sierra lives two lives: her life in Oregon and her life at Christmas. And leaving one always means missing the other. Until this particular Christmas, when Sierra meets Caleb, and one life begins to eclipse the other...
 
 
 
MEINE MEINUNG
Zum Cover: Ich liebe dieses Cover! Das war auch einer der Gründe, warum ich überhaupt auf das Buch aufmerksam geworden bin. Ich finde die Farben echt toll und vor allem diese kleinen "Weihnachtskugeln", die perfekt zum Inhalt passen.
Zum Inhalt: Bei dem Namen Jay Asher klingen vielleicht bei euch die Glocken, denn tatsächlich ist das derselbe Autor, der auch "Tote Mädchen lügen nicht" geschrieben hat (das übrigens eine Netflix Serie wird!). Doch statt einem Thriller, hat er sich dieses Mal an eine Liebesgeschichte gewagt, aber dennoch hatte ich zugegebenermaßen relativ hohe Ansprüche an das Buch.
Ich fand allein schon das Setting faszinierend. Sierra lebt auf einer Weihnachtsbaumfarm und jedes Jahr im Dezember verkaufen sie diese in Kalifornien, und das schon seit Generationen. Mir war gar nicht bewusst, dass es solche Familienunternehmen gibt bzw. wie so etwas überhaupt abläuft. Umso spannender fand ich es, von Sierras Alltag zu lesen, wobei es irgendwann schon etwas langweilig wurde. Aber dann kam ja Caleb.
Ich fand Caleb auf den ersten Blick (bzw. beim ersten Lesen) interessant, konnte mir aber nicht vorstellen, dass ihn seine Hintergrundgeschichte so sehr beeinflusst, einfach weil er ein richtig guter Flirter ist und mir überhaupt nicht schüchtern vorkam (ja, er muss nicht zwangsläufig deswegen schüchtern sein, aber ich wäre es zumindest).
So entwickelte sich schon bald eine Liebesgeschichte zwischen den Beiden und sie wuchsen mir ans Herz, aber leider nicht so stark wie erhofft. Keine Frage, es war süß und alles, aber irgendwie kam es mir dann doch zu unrealistisch vor, dass sie keinen richtigen großen Streit hatten. Man muss vor allem bedenken, dass Sierra ja wieder nach Weihnachten abreist und sie dieses Jahr zum letzten Mal in Kalifornien sind, deswegen wunderte es mich umso mehr, dass sie und Caleb sich nach nur einem Anruf schon wieder vertragen konnten, nachdem er diese Wahrheit erst drei Wochen nach dem Kennenlernen erfuhr. 
Nicht, dass es nicht schön und romantisch war, aber mir fehlte so der gewisse Spannungspunkt, dieser Moment, indem man denkt, jetzt ist alles für die Beiden verloren, wenn ihr wisst, was ich meine.
Auch das Ende ließ mich eher enttäuscht zurück, hatte ich doch gehofft, dass in einem Epilog erzählt werden würde, ob die Beziehung die Distanz tatsächlich aushielt, weil es ja schließlich schon ein bedeutender Faktor ist. Stattdessen endete das Buch mit einem romantischen, aber für mich eher unrealistischen Höhepunkt.

Fazit: Eine süße Liebesgeschichte, aber leider sprang der Funke nicht so richtig über. 4 von 5 Sternen.
 
 
LG SweetSummernights

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