Sonntag, 8. Mai 2016

Wenn Bücher dir gute Ratschläge geben...! ~SundayTalk

Ich weiß ja nicht, ob ihr das kennt, aber bei mir ist das oft so, dass ich mir die Bücher danach aussuche, ob ich denke, dass sie mir gerade irgendwie mit meiner Lebenslage helfen können.

Umso überraschender ist es dann, wenn ich ein Buch einfach so lese und es mir extrem weiterhilft.

So war es bei mir zum Beispiel bei Girl Online von Zoe Sugg. Natürlich, das Buch handelt von einer Liebesgeschichte mit allem Drum und Dran, aber noch wichtiger hat die Protagonistin seit einem Unfall immer wieder Panik Attacken und sie weiß einfach nicht wie sie damit umgehen soll. Als sie sich damit Noah anvertraut, erzählt er ihr, dass es ihm genauso geht/ging und gibt ihr folgende Tipps:

1. Sich die Angst als eine Form vorstellen, z.B. wie eine Faust, die sich um dienen Hals schließt.

2. Dieser Form auch eine Farbe geben.

3. Dieser Form in Gedanken sagen, dass es okay ist, dass sie da ist.

Ich rede zwar auf diesen Blog wenig über mich selbst, doch bei mir ist es so, dass ich immer einfach so rot werde, ohne dass es einen Grund dafür gibt. Klar, jetzt können viele sagen "Ist doch nicht so schlimm", aber mir persönlich ist es einfach echt unangenehm, wenn ich z.B. einen Text in der Schule vorlesen muss und ich dabei knallrot anlaufe.

Deswegen habe ich - nachdem ich Girl Online gelesen habe - diese oben benannten Schritte aus dem Buch einfach beim nächsten Mal, bei dem ich rot geworden bin, ausprobiert und siehe da - es klappte tatsächlich! Seitdem wende ich immer diese Taktik an und es geht mir auch viel, viel besser hinsichtlich dieser Sache und ich werde viel seltener rot.

Das ist nicht das einzige Buch, das mir schon geholfen hat. Vielleicht wisst ihr ja, dass Das also ist mein Leben von Steven Chbosky eines meiner Lieblingsbücher ist, aber den ausschlaggebenden Grund dafür habe ich euch nie gesagt.

Warum ich das Buch so liebe, ist da ich mich selbst sehr, sehr gut mit Charlie identifizieren kann/konnte, denn vor nicht mehr als einem Jahr ging es mir so ziemlich genauso (von meinem seelischen Zustand her) und vor allem die letzten paar Seiten haben mir extrem geholfen, wieder neuen Mut zu schöpfen und an mich zu glauben. Ich habe diese Sätze auch gefühlt 1000-mal durchgelesen, damit ich sie richtig begreifen konnte. Ich zitiere hier mal den Teil, der mit am meisten bedeutet:

"Und so denke ich, dass wir aus ganz vielen Gründen sind, wer wir sind. Und vielleicht werden wir die meisten davon nie erfahren. Aber auch, wenn wir uns nicht aussuchen können, woher wir kommen, können wir doch immer noch wählen, wohin wir gehen. Wir können immer noch unsere Entscheidungen treffen. Und versuchen, glücklich mit ihnen zu sein." -Das also ist mein Leben, Seite 279

[Allgemein der Epilog ist mein liebster Teil im Buch]

Deswegen habe ich jetzt eine Frage an euch: Habt ihr schon mal ein Buch gelesen, dass irgendwie euer Leben verändert hat? Oder euch einfach nur geholfen hat? Und inwiefern?

Ich freue mich auf eure Kommentare :)

LG SweetSummernights♥♥

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